Flexibel in Form bringen


Technologie . Neue Werkzeugtechnik rund um unsere Rolliermaschine

Das Prinzip der Vielseitigkeit und Flexibilität ist seit jeher mit dem Ziel verbunden, den anspruchsvollen und dynamischen Marktanforderungen immer einen Schritt weit voraus zu sein. Klingt gut. Aber gerade im Bereich der Rolliertechnik liegen die verschiedenen Vorteile sowieso schon klar auf der Hand. Da überzeugen die relativ kurze Spannlänge, die gute Oberfläche und das Einbringen scharfkantiger Konturen für Dichtelemente:

Doch das war unseren Entwicklern bei transfluid® noch nicht genug. Sie wollten erreichen, dass unsere Rolliertechnik mit geringem Werkzeugaufwand die Herstellung von unterschiedlichsten Geometrien möglich macht. Die Maschine selbst sollte flexibler an verschiedene Anforderungen angepasst werden können. Gedacht, getan. So haben wir damit begonnen, die Rollieranlage mit einer echten CNC-Steuerung auszustatten. Damit eröffnet sich die auch wirtschaftlich ungemein spannende Option werkzeugunabhängig zu arbeiten. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Kontur nicht mit konturgebundenen Rollen bearbeitet, sondern mit universellen Rollen „abgefahren” wird. Verschiedenste Formen können so frei gestaltet und beeinflusst werden.

Großer Umformgrad und mehrfacher Nachbeschnitt

Schon immer waren Rolliermaschinen in der Lage, Nachbeschnitte an Rohrenden durchzuführen und ihnen gleichzeitig eine Form zu geben. Unser neues Ziel ging über den Standard hinaus, denn wir wollten

die Werkzeugtechnik, genauer gesagt die Spannbacken, vereinfachen und die Möglichkeit schaffen, einen gesteuerten und möglichst großen Umformgrad zu erzielen. Darüber hinaus stand im Entwicklungsfokus, dass mehrfach im Nachbeschnitt nachgesetzt werden kann, um damit größere Schnittlängen zu realisieren.

Durch die neu implementierte CNC-Steuerung ist es uns mit unserer Rolliertechnik gelungen, Material in den Umformbereich zu schieben und dort die Wandstärkenverschwächung extrem zu minimieren. Die Rohrabschnitte werden selbstverständlich kontrolliert ausgeworfen. Auch beim Trennen ist die Anlage flexibel – denn je nachdem wo die Funktionsfläche vorgesehen ist, können wir von innen nach außen oder auch von außen nach innen trennen.Aushalsung, gefertigt per transfluid®-Rolliertechnik

Einfach aushalsen

Darüber hinaus ist ein weiteres Highlight, dass die gleiche Umformmaschine auch gesteuert aushalsen kann. Das heißt: geringer Werkzeugaufwand bei gleichzeitig hochbelastbaren einfachen Werkzeugen. Auch bei diesem Prozess müssen keine spezifischen Spannwerkzeuge bei geraden Rohren verwendet werden, lediglich bei Aushalsungen unmittelbar im Bogen. Zusätzlich sind mit dieser Rolliermaschine vom Typ SRM noch weitere Bearbeitungen möglich,

wie das Rollen von Gewinden mit universellen Werkzeugen.Mit universellen Werkzeugen können auch Gewinde gerollt werden.

Bewährte Kombination

Bei allem, was diese Maschinen leisten können, ist eines von besonderer Bedeutung: Die Kontur kann „nachgestellt“ werden. Sind also materialbedingte Veränderungen erforderlich, werden einfach die Werte in der Steuerung angepasst.

Natürlich kann eine solche transfluid®-Rohrumformmaschine auch einfach nur rollieren. Ist dafür eine entsprechende Vorform notwendig, dann bietet sich der Einsatz einer so genannten Kombinationsmaschine an. Mit dieser Anlage kann axial oder radial vorgeformt werden und anschließend bearbeitet die beschriebene Rolliertechnik die Kontur final. Das alles selbstverständlich in einer Aufspannung.

Unsere Maschinentechnik steht für unterschiedlichste Rohrdurchmesser zur Verfügung – bis 30 mm, bis 60 mm, bis 130 mm und auch größer. Für die sich verändernden Herausforderungen der Märkte haben wir so eine flexible Lösung mit reduzierten Folgekosten geschaffen.