Auf den richtigen Antrieb kommt es an

Rohrbiegemaschine für bis zu einem Rohrdurchmesser von 90 x 1,5 mm

Ein heißdiskutiertes Thema unter Nutzern von Biegemaschinen ist der sinnvolle Einsatz von elektrischen oder hydraulischen Antrieben. Die Frage, ob die Vorteile der Hydraulik nicht überwiegen, bleibt ohne Zweifel bei Biegemaschinen über 120 mm berechtigt. Umgedacht werden muss aber wohl unterhalb dieses Durchmessers. Servoelektrische Antriebe bestechen hier durch ihre bessere Energieeffizienz, ihre höhere Geschwindigkeit und ihre temperaturunabhängige Genauigkeit. Für uns zählt außerdem die einfache Synchronisation der Achsen. Damit können Momente erzeugt werden, wenn die Achsen voreilen oder gesteuert gebremst werden. Dies ist entscheidend, wenn anspruchsvolle Geometrien oder Radien erzeugt werden sollen. Kundenorientiert haben wir diese Entwicklung in verschiedensten Anwendungen vorangetrieben.

Unser anspruchsvollstes Projekt war die Umsetzung an einer Rohrbiegemaschine bis zu einem Rohrdurchmesser von 90 x 1,5 mm mit einem Biegeradius von 0,8 x dem Rohrdurchmesser. Dabei ermöglichten wir einen automatisch prozessintegrierten Werkzeugwechsel. Es entstand eine Maschine mit zwei Werkzeugebenen. Automatisch können im Biegeprozess bis zu acht verschiedene Werkzeuge (Spannstücke) ausgetauscht werden. Durch das Nachschieben bis zum letzten Bogen wird die prozesssichere Herstellung enger Radien garantiert. Bei diesem Projekt wurden ebenfalls alle Vorteile der elektrischen Antriebe genutzt. Hydraulik oder elektrischer Antrieb – diese Grundsatzfrage stand bei uns nicht zur Debatte, sondern Qualität und langfristige Vorzüge der umgesetzten Technik – ganz im Sinne unseres Kunden.

Zurück

transfluid®
Maschinenbau GmbH

Hünegräben 20-22
57392 Schmallenberg
Deutschland

sales@transfluid.de

+49 29 72 / 97 15 0

+49 29 72 / 97 15 11