Die Lösung für höchstfeste Werkstoffe: Inkrementelle Rohrumformung

Inkrementell umgeformtes Rohr
Mit leichteren und höher belastbaren Produkten sichert die Inkrementelle Rohrumformung für Anwender den Vorsprung in den Märkten.

Wo industrielle Herausforderungen bei der Verarbeitung hochfester und höchstfester Werkstoffe bisher Grenzen gesetzt haben, setzt jetzt unsere gemeinsame Neuentwicklung mit der TU Dortmund Maßstäbe für eine zukunftsweisende Fertigung. Mit der Inkrementellen Rohrumformung – der schrittweisen Umformung eines Rohres oder eines Rohrendes – sind völlig neue Dimensionen extremer Rohrbearbeitungen möglich.

Leichter. Stabiler. Besser.

So lassen sich jetzt beispielsweise Gewichtsreduzierungen im Automobilbau umsetzen. Sämtliche Produkte sind dank der Inkrementellen Rohrumformung leichter und stärker belastbar. Darüber hinaus zeichnet unsere Neuentwicklung besondere Ressourceneffizienz aus. Diese Vorzüge sind in hart umkämpften internationalen Märkten unterschiedlichster Branchen ein Wettbewerbsentscheidender Vorteil.

Wissenschaft und Praxis führen zu weltweiter Innovation

Das wegweisende Verfahren der Inkrementellen Rohrumformung ist aus der gemeinsamen und intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Umformtechnik und Leichtbau der Technischen Universität Dortmund und unseren Experten bei transfluid® entstanden. Den fortschrittsantreibenden Wissensaustausch setzt transfluid®-Geschäftsführer Gerd Nöker am 1. Oktober beim diesjährigen Dortmunder Kolloquium zum Rohr- und Profilbiege DORP mit seinem Fachbeitrag „Biegen und Umformen: Die Reihenfolge macht den Unterschied“ fort.

Effiziente Vorbereitung für Folgeprozesse

Die transfluid®-Rohrumformmaschine kann Rohre aus höchstfestem Material rotationssymmetrisch partiell umformen und bereitet sie so optimal für nachfolgende Prozesse vor – z.B. für das  Hydroformen. Hier wird dann ein Rohr mit unterschiedlichem Wandstärkenverlauf und verschiedenen Durchmessern vorgeformt. Dabei gibt es im lokal reduzierten Rohrbereich keine Veränderung der Wandstärke.

  • Kaltumformung hoch- und höchstfester Werkstoffe
  • Freiformradien und Biegeradien werden ohne Rückfederung mit höchster Präzision im laufenden Prozess geformt.
  • Bei minimaler Wandstärkenschwächung wird eine geringe Ovalität erzielt.

Werkstoffeigenschaften verbessern

Der rollierende Rohrumformprozess erlaubt eine definierte Einstellung der Oberfläche. Darüber hinaus können unter Umständen sogar die Werkstoffeigenschaften verbessert werden. Unsere Rohrumformmaschine ist mit einer einfachen Biegevorrichtung ausgerüstet. Sie bearbeitet das umgeformte Rohr mit geringem Kraftaufwand. Durch die rotatorische Umformung wird der Werkstoff plastifiziert. Rohre können also gleichzeitig ohne Dorn mit relativ engen Radien gebogen werden. Da das Rohr aufgrund des überlagerten Prozesses nur minimal zurückfedert, sind der erreichte Biegewinkel und der geschaltete Winkel der Biegemaschine nahezu identisch.


Bedarfsgerecht hergestellte Rohre (tailor tubes) können mit der neuen transfluid®-Technologie der Inkrementellen Rohrumformung bis zu einem Durchmesser von 90 mm umgesetzt werden. Eine völlig neue Dimensionen der Rohrbearbeitung.

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