Eine Krise? Die Chance!


Titelstory . transfluid® ist motiviert, sich weiterhin mit „breiter Brust“
am Markt zu präsentieren und wird sich keinesfalls ängstlich zurückhalten oder gar jammern.

Die Weltwirtschaft ist ins Schleudern geraten. Wie kriegt man die Kurve? Bei einem Auto kann man gegensteuern, bremsen oder Gas geben. Doch welche Mechanismen greifen in der Ökonomie?

Die Chance - Ärmel hochrempeln

transfluid® sieht in der Krise eine Chance. Das Schmallenberger Unternehmen hat im Bereich von Rohrbiegemaschinen und Endenbearbeitungsmaschinen einen Weltmarktanteil von rund zwei bis drei Prozent. Das heißt, der Markt ist groß genug und bietet noch reichlich Eroberungspotenzial. Genau diese Wachstums- und Globalisierungs-Strategie hat transfluid® bereits frühzeitig eingeleitet. Vertriebsstrategisch wurden die Märkte in Südamerika, in Russland, im Mittleren Osten und in Südostasien erschlossen. So hat transfluid® im vergangenen Jahr ein Sales & Service Büro in Bangkok eröffnet. Das Produktportfolio wurde konsequent erweitert und bietet neben der Biege- und Umformtechnologie nun auch die Automationstechnik an.

Darüber hinaus wurden zwei neue Betätigungsfelder eingeführt: das spanlose Trennen von Rohren und die Reinigungstechnik.

transfluid® hat sich also schon in der Vergangenheit darum bemüht, andere Marktsegmente zu erschließen und das Portfolio auszuweiten, um den Veränderungen der unterschiedlichen Märkte gerecht zu werden. Dazu Geschäftsführer Gerd Nöker: „Wir sind nun wesentlich breiter und internationaler aufgestellt. Das erweist sich in der Krise als stabilisierend. Gemessen an unseren Marktanteilen haben wir noch großes Wachstumspotenzial vor uns. Diese Chancen werden wir nutzen. Auch vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage in der Welt bin ich für transfluid® optimistisch. Wir werden ruhig und vorausschauend reagieren.“ Die Weltwirtschaft reagiert im Zuge der Globalisierung extrem auf die Krise. Nun zeigt sich deutlich wie eng die Produktionsprozesse, Waren- und Finanzströme miteinander verwoben sind. Für transfluid®, seine Kunden und Partner bedeutet dies: Man muss nun auch gemeinsam die Krise bewältigen. Mit Vertrauen, hochqualitativen Produkten und partnerschaftlichen Projekten. „Wir haben festgestellt, dass alle unsere Kunden weltweit unter diesem Thema leiden“, erläutert Geschäftsführer Nöker. „Sie alle können auf uns zählen. Denn wir wissen, dass wir nur mit starken Partnern und zufriedenen Kunden diese Krise überstehen können und anschließend gemeinsam gestärkt daraus hervor gehen.“

Nach Auffassung von Gerd Nöker ist die Krise durch skrupellose Geschäftemacher ausgelöst worden. Profitgier, geschönt mit einem smarten Lächeln, hat dazu geführt, dass die Wirtschaft weltweit branchenübergreifend in eine Rezession getrieben wird. transfluid® will dem entschieden entgegentreten: „Mit allem Respekt, wir werden uns den Herren in Nadelstreifen und ihren Fehlern nicht beugen. Jetzt erst recht!“

Um diesen Worten auch konkrete Taten folgen zu lassen, wird transfluid® in diesem Jahr die Produktionsfläche in Schmallenberg noch mal erheblich vergrößern. Damit einhergehend erfolgt auch eine Vergrößerung der Bürofläche. „Mit diesen Investitionen in die Zukunft und unseren strategischen Ausrichtungen werden wir die Krise nicht nur überstehen, sondern auch viel stärker aus ihr heraus kommen“, fasst Gerd Nöker zusammen.

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