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Was transfluid® seit 25 Jahren (an)treibt

25 Jahre. Ist das jetzt alt oder jung?

Das kommt ganz auf den Betrachter an. Beurteilt ein Kind ganz unbeschwert seine 25-jährigen Eltern, dann sind die uralt. Steht ein 25-Jähriger neben einem Mann in den besten Jahren mit 50, sieht der eher alt aus. Bei einem Unternehmen ist das anders. Aber dennoch nicht langsam und gesetzt reifend wie bei einem Wein. Es darf gern etwas spritziger sein, wenn man auf der Überholspur unterwegs ist.

Deshalb fühlt sich transfluid® nach 25 Jahren immer noch spürbar jung, dynamisch und leistungsstark an. Gleichzeitig sind wir stolz auf unser Wissen, unser Können und auf eine langjährige Erfahrung, die uns niemand geschenkt hat. Denn die haben wir uns mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam hart erarbeitet. Dafür und für die Treue in einem bewegten und bewegenden Vierteljahrhundert transfluid® möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

Wer viel arbeitet, der darf auch mal ein bisschen feiern. Aber selbst dann gehen unsere Kunden natürlich vor: Weil rund um den Jubiläumstag, den 1. April 2013, viele umfangreiche Projekte unsere volle Aufmerksamkeit hatten, fand die Feier etwas zeitversetzt im November statt. Schließlich braucht so ein Anlass auch ein wenig Vorbereitung. Vor allem wenn man gemeinsam auf zweieinhalb spannende Jahrzehnte zurückblickt. Die möchten wir für Sie auch hier noch einmal Revue passieren lassen und wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen.

Los geht's!

An einem sonnigen 1. April im Jahr 1988 wurde unser Unternehmen als Nöker & Bludau oHG im sauerländischen Schmallenberg-Gleidorf gegründet. Ludger Bludau war zu der Zeit noch bei einem Hersteller von Verpackungsmaschinen in Düsseldorf beschäftigt, Gerd Nöker bei einem Automobilzulieferer in Attendorn. Sie starteten damals in 125 Quadratmeter großen Räumlichkeiten, die in einem Komplex angemietet wurden. Die Vorbereitungen der Produktionsräume erfolgte mit viel Einsatz in Eigenleistung. Auch die erste Innovation ließ nicht lange auf sich warten und die beiden Gründer entwickelten eine Biegemaschine für kleine Serien bis zur Rohrgröße 16 mm (ZB 616). Sie war die erste ihrer Art am weltweiten Markt.

Der Start war schwierig, der Erfolgsdruck enorm. Dadurch blieb der erwünschte Erfolg aus. Erst als ein paar Maschinen verkauft waren und das Einkommen gesichert schien, entwickelte sich diese Maschine zum echten Verkaufsschlager.

Die Idee ist erfolgreich

Ende 1988 wurde als Ergänzung bereits der erste Mobilbieger MB 642 für Rohre bis 42 mm Durchmesser entwickelt. Er war nach dem gleichen Funktionsprinzip der kleinen Maschine aufgebaut. Ein echter Renner – bis heute: „Einige Mal kopiert, nie erreicht“. Was damals so ausgezeichnet funktionierte, gehört noch heute zu unseren Fertigungsprozessen. Unser Konstruktionsprinzip ist es, fortschrittliche Maschinen als Lösung für Rohre zu konstruieren. Teilkomponenten werden effizient und hochwertig von bewährten Zulieferern bereitgestellt. In unserem Haus erfolgt dann die komplexe Montage und Inbetriebnahme.

Technische Entwicklung treibt den Fortschritt an

1989 wurde die erste Dornbiegemaschine bis 60 mm entwickelt und gefertigt. Und der neue Name entstand: Aus der oHG wurde die transfluid® Maschinenbau GmbH. Dann ging es Schlag auf Schlag. 1990 wurde die erste Dornbiegemaschine bis zur Rohrgröße 115 mm nach Finnland verkauft – als erste Maschine am Markt, die Rohre 115 x 15 mm biegen konnte.

Für unsere Innovation haben wir schon damals alle Hindernisse aus dem Weg geräumt. In diesem Fall die viel zu kleine Tür der gemieteten Räume. Sie wurde einfach mit einem Vorschlaghammer vergrößert und die Maschine auf den Weg nach Skandinavien gebracht. Jetzt stand fest: Wir brauchen ein neues Büro und eine Produktionshalle. Die wurden 1991 am heutigen Standort in Schmallenberg errichtet.

  • Bemerkenswert: Noch heute sind die zehn transfluid®-Mitarbeiter aus dieser Zeit im Unternehmen.

Mit der positiven Entwicklung unserer Geschäftsbeziehungen in Asien entstand 2007 unser Tochterunternehmen transfluid® Asia-Pacific in Bangkok.

Mehr Raum für Ideen

Seit den erfolgreichen Anfängen ging die rasante Entwicklung kontinuierlich weiter. Achtmal wurde bisher gebaut, um viel Raum für gute Ideen zu schaffen, die den Standard der Rohrbearbeitung immer wieder voranbringen. Damit erweiterte sich natürlich auch unser Portfolio.  Waren es 1988 manuelle Biege­maschinen und Entgrater, folgte 1993 die erste axiale Umform­maschine und 1994 die erste CNC-Biegemaschine. In 1995 entwickelten wir die Rolliertechnik und 2000 wurden die ersten automatischen Fertigungszellen ausgeliefert. Die erste Waschanlage kam 2005 hinzu. 2006 ergänzte das wirtschaftliche spanlose Trennverfahren das transfluid®-Portfolio und 2010 erfolgte die Entwicklung unserer eigenen Isometrie-Software.

Starkes Team und neue Macher

Heute sind mehr als 5.000 Maschinen im Markt und bringen weltweit Rohre in Bestform. Erfolge, die nur mit einem engagierten und kompetenten Team von Mit­arbeitern umsetzbar ist und mit einer starken Strategie. Für die weitere Verbesserung interner und externer Strukturen und die zukunfts­orientierte Unternehmensentwicklung wurde 2008 das transfluid®-Führungs-team erweitert. Zusätzlich zu den beiden Unternehmensgründern und Geschäftsführern Ludger Bludau und Gerd Nöker verstärken seitdem die Geschäftsführer Benedikt Hümmler, Burkhard Tigges und
Stefanie Flaeper die Leitung.

Weltweit führende Technologie

Dass wir mit unseren Technolo­gien und technischen Innovationen international führend im Markt sind, wurde im Jubiläumsjahr noch einmal bestätigt. Mit unserem neuentwickelten Verfahren der CNC-gesteuerten rollierenden Rohrumformung werden wir seit 2013 im „Verzeichnis der Weltmarktführer“ der südwestfälischen Industrie- und Handelskammern präsentiert. Eine bemerkenswerte Anerkennung, über die wir uns sehr gefreut haben. Nach über 25 Jahren ist transfluid® heute eine weltbekannte Marke, weil hochengagierte Menschen mit ihrer unnachahmlichen Begeist­er­ung für den Maschinenbau und die Rohrbearbeitung immer wieder nach einer Lösung für Rohre suchen, die Grenzen überschreitet.

Danke dafür!

Auf die nächsten 25 Jahre.