Zukunft - Forschung - Werte


Titelstory . Perspektiven mit dem Mut für Möglichkeiten schaffen

Wie wichtig ist Forschung und Entwicklung für ein Unternehmen? Wie können wir als vorwärtsdenkendes Unternehmen die Jugend begeistern, einbinden und fördern? Wichtige Fragen, die wir uns bei transfluid® gestellt haben. Neue Wege wurden gesucht und auch gefunden. Denn Zukunft muss aktiv gestaltet werden, um neue Technologien voranzutreiben und nicht nur von Werten zu reden, sondern sie zu leben.

Der Hauptstandort unseres Unternehmens liegt im südwestfälischen Sauerland und hier in Schmallenberg, das werden sicher viele wissen, ist nicht gerade der „Nabel der Welt“. Wir schätzen aber, dass vor Ort sehr viele positive Einflüsse das Leben prägen. Darum sind wir hier. Und bereits mit Gründung unseres Unternehmens haben wir zielstrebig das Ziel verfolgt, jungen Menschen eine Perspektive zu bieten – mit einer guten Ausbildung. Dies ist eine der großen Stärken unseres Unternehmens. Denn wir sehen unsere hochqualifizierten Mitarbeiter als die treibende Kraft bei transfluid®. Deshalb gilt gerade bei der Ausbildung: Nicht nur Masse, sondern auch Klasse.

Wenn wir als zukunftsorientiertes Unternehmen von der Ausbildung profitieren möchten, müssen wir uns auch unserer Verantwortung bewusst sein und erst einmal etwas geben. Seit Bestehen von transfluid® wurden bei uns 59 junge Menschen ausgebildet – in den einzelnen Ausbildungszweigen insgesamt: 22 Kaufleute, 7 Industrieanlagenelektroniker, 22 Industriemechaniker und 8 Mechatroniker. 28 Azubis wurden von uns nach der Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen und 14 befinden sich aktuell in der Ausbildung.

„Jugend ist Zukunft!“

Dieses Engagement kommt nicht von ungefähr. Denn Jugend ist Zukunft! Besonders wichtig ist natürlich ein gutes Verhältnis zwischen den Generationen und auch der nötige Respekt vor dem anderen.

Die ältere Generation teilt ihre Erfahrungen und ihr Wissen mit den jungen Menschen. Elementar ist dabei, dass dieser Umgang nicht von Vorurteilen oder Überheblichkeit, sondern von einem kollegialen Miteinander geprägt ist. Die Zusammenarbeit muss nachhaltig und langfristig angelegt sein. Wertvoll ist in diesem Zusammenhang beispielsweise eine weitere Unterstützung nach der Ausbildung im dualen Studiengang oder im Technikum. Um interessante Perspektiven nach der Ausbildung zu bieten, arbeiten wir deshalb sehr intensiv mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen zusammen. Der Erfahrungsaustausch von Praxis und Wissenschaft lässt wegweisende Forschungsprojekte entstehen und bietet Vorteile für beide Partner. Ein Best-Practice-Beispiel: Die inkrementelle Rohrumformung – in hochinnovativer Zusammenarbeit mit der Universität Dortmund entwickelt, konnte dieses Projekt inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden.

Rohrumformung in neuen Dimensionen vorantreiben

Verschiedene industrielle Bereiche stehen vor immer größeren Herausforderungen bei der Umformung von Rohren. Sie werden zunehmend extremer geformt, da sich die Ansprüche an das Werkstück und auch an die Umformung stark verändern. Hinzu kommt, dass das Anschweißen oder Löten von Verbindungselementen zu teuer ist und möglichst vermieden werden sollte. Neue Lösungen sind hier gefragt.

Für die sich wandelnden Anforderungen entwickelt transfluid® immer wieder neue Verfahren und Prozesse, um technische und wirtschaftliche Vorteile für unsere Kunden zu erzielen. Im Segment der Umformung haben wir eine führende Marktposition erreicht und ermöglichen mit unserer fortschrittlichen Technologie verschiedener Verfahren nachhaltige Ergebnisse.

Besonders spannend ist, dass sich auch zunehmend die Werkstoffe verändern. Gängige Materialien am Markt werden immer häufiger von hochfesten und höchstfesten Werkstoffen abgelöst, weil hiermit ein konsequenter Leichtbau durchgeführt werden kann. Produkte sind stärker belastbar und gleichzeitig sehr viel leichter. Darüber hinaus wird Material in erheblichem Maß eingespart. Standard-Umformverfahren stoßen hier an ihre Grenzen oder sind überfordert.

Zusammen mit dem Technischen Institut für Umformtechnik und Leichtbau der Universität Dortmund setzt transfluid® daher auf das gemeinsam entwickelte und weltweit neuartige Verfahren der inkrementellen Rohrumformung. Gemeint ist damit eine schrittweise, übergangslose Umformung, die völlig neue Dimensionen eröffnet und die Herstellung variabler Querschnittsverläufe auf der Längsachse möglich macht.

Bereits seit 2009 arbeiten wir mit der Universität Dortmund an diesem Kooperationsprojekt für die industrielle Nutzung und einer Maschinentechnologie zur Kaltumformung von Rohren. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die bereits sehr weit fortgeschritten ist und über die wir sicher in einer unserer nächsten Ausgaben der t time(s) mehr berichten werden. Sie dürfen also gespannt sein.

Perspektiven mit dem Mut für Möglichkeiten schaffen